Ubuntu Lucid Virtualbox: VERR_SUPDRV_COMPONENT_NOT_FOUND

Geschrieben von everflux am Mai 3rd, 2010

Wenn nach dem Update auf Ubuntu Lucid SunVirtualBox (bzw. Oracle VirtualBox) nicht mehr korrekt startet, so fehlt vermutlich das richtige Kernel Modul. (Das sollte per dkms eigentlich erstellt und automatisch gepflegt werden, aber sowas kann schonmal schief gehen.)

Die Fehlermeldung bei mir war VERR_SUPDRV_COMPONENT_NOT_FOUND – und ein modprobe auf vboxnetflt hat in der Tat gemeldete, dass kein entsprechendes Modul vorhanden sei.

Und Abhilfe damit VirtualBox auch mit Ubuntu Lucid wieder startet gibt es auch: sudo /etc/init.d/vboxdrv setup
(Bitte machen, ohne dass VirtualBox bzw. die GUI gestartet ist.) Danach kann man einfach VirtualBox wie gewohnt starten. (Hinweis: Ich nutze dabei nicht die OpenSource VirtualBox Version von Ubuntu/Canonical, sondern die Repos von virtualbox.org – evtl. gibt es hier kleinere Unterschiede.)

Sun Java6 in Ubuntu Lucid

Geschrieben von everflux am April 28th, 2010

In Ubuntu Lucid 10.04 wird OpenJDK das standardmäßig installierte Java. Für den einen oder anderen Anwender oder Java Entwickler stellt sich OpenJDK (derzeit) nicht als sinnvolle Option dar. Neben der Möglichkeit Java – wie jede andere Drittsoftware – von Hand zu installieren und zu pflegen (was häufig vergessen wird), stellt Canonical die Sun Java Version (sun-java6-jdk etc.) über das „Partner“ Repository zur Verfügung.

Wer das Repository nicht in den Paketquellen hat, kann dies einfach hinzufügen:

  1. Synaptic Paketmanager aufrufen (oder ueber Systemverwaltung Softwarequellen)
  2. deb http://archive.canonical.com/ubuntu  lucid partner eintragen
  3. Pakete neu laden
  4. sun-java6-jdk und restliche passende Pakete installieren

Es ist davon auszugehen, dass die Sun Java Pakete auch zukünftig vernünftig gepflegt und auf relativ aktuellem Stand bleiben.

Skipfish und Ubuntu

Geschrieben von everflux am März 21st, 2010

Google hat mit dem Skipfish Projekt ein Sicherheitstool veröffentlicht, mit dem Webanwendungen auf ihre Sicherheit – oder auch Sicherheitslücken untersucht werden können.

Das in C++ Programm unterstützt Windows, Apple Mac OS X und Ubuntu als Betriebssysteme und – wie für Google üblich – wird die besonderes hohe Performanz als Feature genannt. Im folgenden gehe ich kurz die Schritte durch, Skipfish unter Ubuntu Linux zu betreiben. Weiterlesen »

ACK FIN URGP=0

Geschrieben von everflux am März 19th, 2010

Diese kryptischen IP Flags „ACK FIN URGP=0“ haben mich dann doch irgendwann gestört – die Logdateien (ulog) wurden durch iptables Logging Meldungen mit haufenweise geblockten Verbindungen vollgepumpt.

Und das erstaunliche – im Prinzip sollte die Verbindung weder geblockt werden, noch schien das der Fall zu sein. Denn alle gemeldeten Verbindungen waren Port 80 – und wenn der Webserver nicht funktionieren würde, hätte ich das sehr schnell gemerkt.

Was war aber nun der Grund für angeblich geblockte Pakete mit den „ACK FIN URGP=0“ Flags?

Es handelte sich um Pakete, die durch die stateful Firewall nicht (mehr) zugeordnet werden konnten, und daher von der Default Regel gedroppt wurden. Aha!
Gründe dafür könnten z.B. sein, dass die FIN ACK (Verbindung beenden) Pakete sehr spät eingetroffen sind, und dann nicht mehr erkannt werden, oder aber auch eine hohe Anzahl Verbindungen, so dass die Zuordnungstabelle schnell voll ist. (Oder eben wirklich ein fieser gemeiner Hacker…)

Abhilfe: Entweder mit dem Wissen wieso und warum die „ACK FIN URGP=0“ Pakete auftauchen ignorieren, oder aber für die Ports, auf denen sehr viele Verbindungen behandelt werden (Port 80 / HTTP z.B.) die Firewall stateless laufen lassen.

Was ich interessant finde: Trotz Google und Lesen diverser Mailinglisten habe ich zu diesem Problem keine Antwort gefunden, wohl aber ein paar Foren in denen scheinbar jemand vor einem ähnlichen Phänomen stand (z.B. hier, auch mit Port 80) – vielleicht hilft dies Posting ja auch dem einen oder anderen.

(Ich bin kein Firwall oder iptables Experte, wenn jemand dazu noch einen guten Rat hat… immer her damit!)

Flash Video Stream speichern

Geschrieben von everflux am Februar 6th, 2010

Videos sind im Internet verbreitet – und mit ihnen Adobe Flash. Flash Videos zu speichern gelingt mit Firefox und passenden Addons/Extensions sehr leicht.
Etwas kniffliger wird die Sache, wenn man es mit einem gestreamten Video zu tun hat. Solche Flash Videos werden nicht mit HTTP ausgeliefert, sondern durch das RTMP Protokoll (Real Time Messaging Protokoll).

Nun ist aber das Speichern von Flash Video Streams auch interessant, vor allem wenn man ein Video mal unterwegs oder offline schauen möchte. (Wie die rechtlichen Implikationen beim Speicher von Flash Stream Videos sind, weiss ich nicht. Ich halte da vieles für denkbar in Deutschland und der EU.)

Wer keine Angst vor der Kommandozeile hat, findet mit dem Tool rtmpdump eine praktische und auch funktionierende Lösung. Leider findet sich rtmpdump noch nicht in den Ubuntu Repositories, und auch Debian hat meines Wissens kein Paket dafür. Dafür ist lässt sich das rtmpdump Programm jedoch sehr schnell und einfach selber übersetzen. Man bekommt die aktuellen Source auf http://rtmpdump.mplayerhq.hu/ Weiterlesen »

Java Networking Probleme mit Debian (testing)

Geschrieben von everflux am Februar 2nd, 2010

Wer unter besonders schwer zu diagnostizierenden Fehlern unter Debian testing leidet, die im Zusammenhang mit Java  oder Java Applikationen auftauchen, könnte von dem Bug 560056 erwischt worden sein, den das netbase Paket eingeführt hat.

Dabei wird das sysctl Setting
net.ipv6.bindv6only=1 in /etc/sysctl.d/bindv6only.conf
gesetzt, welches dann z.B. Socket Exceptions (invalid argument) nach sich zieht.

Eine schnelle Lösung des Problems:
Die Datei /etc/sysctl.d/bindv6only.conf editieren und das Setting auf „0“ umstellen. Danach:
sudo invoke-rc.d procps restart

Der Fehler könnte auch Ubuntu Systeme betreffen, die eine enstprechende Kerneleinstellung haben. Weiterlesen »

Ubuntu DVD Wiedergabe (libdvdcss mit Karmic)

Geschrieben von everflux am Dezember 4th, 2009

Bei Ubuntu Karmic funktionierte selbst nach einem Update von Ubuntu Jaunty mit funktionierender DVD Wiedergabe (dank libdvdcss) leider die Wiedergabe von DVDs nicht richtig. Ursache war hier, dass das DVD Kopierschutzsystem CSS nach dem Update nicht mehr mit VLC oder Totem nutzbar war.

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VirtualBox 3.1: Live Migration und Snapshot Komfort

Geschrieben von everflux am November 30th, 2009

Sun hat VirtualBox 3.1 als Produktivversion freigegeben. Neu und interessant sind vor allem Live Migration – „Teleportation“ – von virtuellen Maschinen. D.h. eine Instanz einer virtuellen Maschine kann im Betrieb umgezogen werden. Auch verbessert wurde die Geschwindigkeit im 2d Bereich und für AMD 64 Gastsysteme. Für viele interessant sein dürfte auch ein flexiblerer Umgang mit Snapshots, so kann ein beliebiger Snapshot Stand verwendet werden – ein Feature, das viele Vmware User bei VirtualBox vermisst haben.

EFI als Bios Ersatz wurde ebenfalls in einer ersten experimentellen Version implementiert. Alle Neuerungen und mehr Details finden sich im umfangreichen Changelog von VirtualBox.

Wie üblich finden sich Downloads von VirtualBox für verschiedene Plattformen auf der Homepage von VirtualBox: http://www.virtualbox.org/

Für Ubuntu User gibt es wie üblich die Möglichkeit komfortabel über den Paketmanager zu installieren.
Ein Upgrade auf die neue Version erfolgt genauso wie die Erstinstallation per „sudo apt-get install virtualbox-3.1“ nachdem man das Virtualbox Repository angelegt hat.

GWT 2: Google Web Toolkit Entwicklung auf Ubuntu 64bit Linux

Geschrieben von everflux am November 29th, 2009

Mit dem neuen Google Web Toolkit 2 – oder kurz GWT 2 – wird einiges besser. Am interessantesten in der langen Liste der Verbesserungen und Veränderungen von GWT 2 gegenüber der älteren Version dürfte für 64bit Linux Anwender sein, dass ohne Verrenkungen oder 32bit Libraries GWT Entwicklung möglich wird.

Das ist dabei nur ein Nebeneffekt davon, dass Google auch mit aktuellen Browsern GWT Anwendungen im hosted development mode laufen lassen wollte. Neu dabei ist, dass kein besonders modifizierter Browser, sondern ein Plugin zur Anwendung kommt, dass die Kommunikation zwischen der GWT Entwicklungsumgebung und dem Browser abwickelt. Somit bringt GWT selber keine nativen Abhängigkeiten bzw. einen speziellen Browser mit – und auch mit aktuellen Browsern können die GWT Anwendungen getestet werden. Weiterlesen »

VirtualBox 3.1: EFI! Direct3d! Mehr…

Geschrieben von everflux am November 13th, 2009

Sun hat eine erste Betaversion von VirtualBox 3.1 freigegeben. Das Changelog von VirtualBox 3.1 ließt sich schonmal gut:

VM states can now be restored from arbitrary snapshots instead of only the last one, and new snapshots can be taken from other snapshots as well (aka branched
snapshots)

  • Netzwerkmodus kann im Betrieb geändert werden
  • OpenSolaris Host USB Support, der von den
    Verbesserungen im USB Stack ab Nevada build 124 Nutzen zieht (experimentell)
  • Deutliche Geschwindigkeitsverbesserungen von VirtualBox bei PAE und AMD64 Gastsystemen (Hardwarevirtualisierung ohne nested paging)
  • Experimenteller Support für EFI Firmware, statt BIOS
  • Support für Hardware 2d und 3d Beschleunigung (OpenGL und Direct3d)

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