Rivva – genehmigt.

Geschrieben von everflux am Mai 18th, 2010

Normalerweise bin ich recht argwöhnisch was Crawler, Bots und derlei Zeugs angeht. So auch, als ich den Rivva Crawler in meinen Logs auftauchen sah:

178.63.0.67 - - [17/May/2010:13:10:46 +0200] "HEAD ... HTTP/1.1" 200 - "-" "Mozilla/5.0 (compatible; Rivva; http://rivva.de)" 0 everflux.de
178.63.0.67 - - [17/May/2010:13:13:19 +0200] "GET ....  HTTP/1.1" 200 29570 "-" "Mozilla/5.0 (compatible; Rivva; http://rivva.de)" 0 everflux.de

Vor dem Sperren schaue ich mir in der Regel die betreffende Webseite an – in der Regel ist das dann eine „neue Suchmaschine“ die mit SEO Mitteln versucht Adsense und dergleichen unters Volk zu jubeln, jedoch keinen oder geringen Nutzen bringt. Rivva sah dabei nicht schlecht aus, die About Seite klärte auf,  – und nach dem Blick auf den Namen des Autors war das grüne Licht dann an.

Noch besser wäre das Gefuehl natuerlich, wenn wirklich nur der Feed – und vielleicht auch das eine oder andere Mal die robots.txt abgerufen wuerde, statt die ganzen Seiten. Vielleicht hab ich das aber auch falsch verstanden.

Ein interessantes Projekt in jedem Fall, ich bin gespannt was daraus wird. Und ich werde in in den nächsten Wochen öfters mal drauf schauen auf den Fluss des Internets: rivva.de

PHP: gd-png: fatal libpng error: Read Error: truncated data

Geschrieben von everflux am Mai 17th, 2010

Gerade zum Bloggen von Webseiten-Screenshots bietet sich diese Firefox Extension an: Screengrab. Bisher hat das auch alles prima geklabbt: Ubuntu, Firefox, WordPress Blog und Ubuntu Server.

Neuerdings gibts da jedoch ein Problemchen: Beim Hochladen der Bilder ins WordPress gibt es nur das „broken Image“ Symbol, und auf dem Server wird ganz viel dieser Art geloggt:

gd-png:  fatal libpng error: Read Error: truncated data
gd-png error: setjmp returns error condition 2gd-png:  fatal libpng error: Read Error: truncated data
gd-png error: setjmp returns error condition 2gd-png:  fatal libpng error: Read Error: truncated data
gd-png error: setjmp returns error condition 2

Die defekten Zeilenvorschübe kommen dabei original so aus dem Logfile. Ich habe zwar nach der Fehlermeldung ein wenig gesucht, konnte jedoch lediglich einen Hinweis finden, dass es auf aktuelleren PHP Versionen (z.B. Ubuntu Lucid) evtl. zu Problemen mit der Kompressionsstufe 10 kommen kann. Weiterlesen »

Google: Langsam, langsamer, toooo slow

Geschrieben von everflux am Mai 17th, 2010

Google legt neuerdings Wert darauf, dass Webseiten schnell sind. Zumindest hat Google die Ladezeit von Webseiten neuerdings als (einen) Rankingfaktor offiziell bekannt gegeben. In den Google Webmaster Tools ist eine Ladezeit von ca. 2 Sekunden noch im „grünen“ Bereich.
Nachdem mir eben aufgefallen ist, dass Firefox Google besonders langsam war, konnte ich mir ein kleines Grinsen nicht verkneifen, als ich dann von Google selbst gesagt bekam, dass nicht mein Browser, sondern wirklich Google langsam war. Und ich meine langsam: Sagenhafte 12 Sekunden fuer eine relativ simple Suchabfrage.

Selbst nachdem ich die selbe Abfrage nochmals verwendete – hier darf man ja aller spätestens einen warmen Cache annehmen – kam das Resultat erst nach 3-4 Sekunden. Wer es nicht glaubt, ich habe echte Screenshots! Weiterlesen »

USB funktioniert nicht mit Ubuntu Lucid: Lösung

Geschrieben von everflux am Mai 16th, 2010

Wenn seit dem Update auf Ubuntu Lucid 10.04 USB Geräte nicht mehr funktionieren, bzw. externe USB Festplatten und Laufwerke nicht mehr automatisch gefunden werden unter Ubuntu Lucid, dann kann folgendes eine Lösung sein:

Unter Ubuntu Linux 10.04 gibt es ein Problem mit dem automatischen Einbinden von USB Sticks und anderen externen USB Speichern. Das USB Problem wird dabei durch eine BIOS Einstellung ausgelöst, so dass USB Geräte nicht mehr automatisch unter dem aktuellen Ubuntu Lucid eingebunden werden. Stellt man im BIOS den „Legacy Floppy Support“ auf „disabled“, so funktionieren nach einem Neustart des Linux Systems auch alle USB Geräte wieder wie gewohnt und werden gefunden.

Ubuntu Lucid Virtualbox: VERR_SUPDRV_COMPONENT_NOT_FOUND

Geschrieben von everflux am Mai 3rd, 2010

Wenn nach dem Update auf Ubuntu Lucid SunVirtualBox (bzw. Oracle VirtualBox) nicht mehr korrekt startet, so fehlt vermutlich das richtige Kernel Modul. (Das sollte per dkms eigentlich erstellt und automatisch gepflegt werden, aber sowas kann schonmal schief gehen.)

Die Fehlermeldung bei mir war VERR_SUPDRV_COMPONENT_NOT_FOUND – und ein modprobe auf vboxnetflt hat in der Tat gemeldete, dass kein entsprechendes Modul vorhanden sei.

Und Abhilfe damit VirtualBox auch mit Ubuntu Lucid wieder startet gibt es auch: sudo /etc/init.d/vboxdrv setup
(Bitte machen, ohne dass VirtualBox bzw. die GUI gestartet ist.) Danach kann man einfach VirtualBox wie gewohnt starten. (Hinweis: Ich nutze dabei nicht die OpenSource VirtualBox Version von Ubuntu/Canonical, sondern die Repos von virtualbox.org – evtl. gibt es hier kleinere Unterschiede.)

Joey’s Pizza: Epic FAIL

Geschrieben von everflux am Mai 1st, 2010

Joeys ist war mein Lieblings-Pizza-Lieferdienst ™. Die Qualität der Pizzen war gut, wenn auch die Lieferzeit und die Ausführung von Extras (Pizza schneiden, Pizza Chilis, Extra Knoblauch) sehr Zufallsgetrieben oder Tagesform abhängig zu sein schien.

Doch was mir dann passierte ist unglaublich. Ich verstehe bis heute nicht, wie so massives Versagen in mehreren Stufen möglich ist. (Wen das Thema menschliches Versagen interessiert, findet in Human Error, (Reason 1990) sehr anschauliche Theorien, alternativ tut es auch die Wikipedia: Human reliability). In der Luftfahrt wird einiges dafür getan, dass kein „Kettenversagen“ wie in meinen Augen in diesem Fall bei Joeys Pizza vorliegend, stattfindet.

Dazu werden die zugrundeliegenden Prozesse optimiert, und die beteiligten Personen entsprechend „enabled“ mit ungeplanten Situationen umzugehen. Auch Joeys, wie vermutlich alle Franchise Geber,  hat seine Prozesse definiert und ist nach ISO zertifiziert.
Genug der Vorgeschichte, um mir doppelte Arbeit zu sparen und einen transparenten Einblick zu ermöglichen zitiere ich die E-Mails die ich an Joeys geschickt habe. (Ich habe dazu den von Joeys Pizza definierten Ansprechpartner telefonisch ermittelt – in der Hoffnung unnötige Umwege zu vermeiden.) Weiterlesen »

Sun Java6 in Ubuntu Lucid

Geschrieben von everflux am April 28th, 2010

In Ubuntu Lucid 10.04 wird OpenJDK das standardmäßig installierte Java. Für den einen oder anderen Anwender oder Java Entwickler stellt sich OpenJDK (derzeit) nicht als sinnvolle Option dar. Neben der Möglichkeit Java – wie jede andere Drittsoftware – von Hand zu installieren und zu pflegen (was häufig vergessen wird), stellt Canonical die Sun Java Version (sun-java6-jdk etc.) über das „Partner“ Repository zur Verfügung.

Wer das Repository nicht in den Paketquellen hat, kann dies einfach hinzufügen:

  1. Synaptic Paketmanager aufrufen (oder ueber Systemverwaltung Softwarequellen)
  2. deb http://archive.canonical.com/ubuntu  lucid partner eintragen
  3. Pakete neu laden
  4. sun-java6-jdk und restliche passende Pakete installieren

Es ist davon auszugehen, dass die Sun Java Pakete auch zukünftig vernünftig gepflegt und auf relativ aktuellem Stand bleiben.

Post, PS: Werbeschrott

Geschrieben von everflux am April 28th, 2010


Guten Tag Herr Foobar,
eine Sendung liegt für Sie in der PACKSTATION 110 in Köln (Sudermanplatz 1a, Postbank Finanzcenter, außen) zur Abholung bereit.
Bitte denken Sie daran, dass Sie zur Abholung Ihrer Sendung Ihre Postnummer und Ihre PostPIN benötigen.
Viel Spaß bei der Nutzung von PACKSTATION wünscht Ihnen
Ihr PACKSTATION Team
www.packstation.de
Servicenummer 01803 / 365 365 (0,09 Euro pro angefangene Minute aus den deutschen Festnetzen; höchstens 0,42 Euro pro angefangene Minute aus den deutschen Mobilfunknetzen)
PS: Unsere Empfehlung – Frühling auf den Frühstückstisch. Mixen Sie Ihre Wunschmarmelade aus über 60 Zutaten unter www.memarmelade.de. Für Genießer gibt¿s bis 31.Mai über den Aktionscode PACK2010 15% Rabatt!

„Unsere Empfehlung“?
Ich glaube es hackt! Seit wann darf man Werbung so tarnen? Vor allem wenn vom Kunden explizit widersprochen wurde, das man diese Form der „Information“ wünscht?

Da ist die Bahn – auch ein ehemaliges Staatsunternehmen und quasi Monopol – bei den Automaten wenigstens ehrlicher: Während man (unnötig?) lange auf eine Verbindung wartet wird auch hier Werbung angezeigt. Bestimmt währe der gute Service vom Verbraucher sonst nicht finanzierbar.

Google: Enttäuscht von AdWords?

Geschrieben von everflux am April 15th, 2010

Hat Google erkannt, dass Adsense User von Adwords enttäuscht sein könnten? Oder bin ich nur ein besonders attraktives Marketingziel?

Neuerdings(?) erscheinen offenbar in der Adsense Setup Oberfläche „echte“ Ads in der Beispiel-Übersicht, die auch komplett klickbar sind. Ob die optisch so gut integriert sind, und der Inhalt „passend“ ist, das überlasse ich mal jedem selber:

Wer sich fragt, wo man landet: adwords-professional.ch
In jedem Fall ein netter Schachzug, auf diese Weise mit Google Produkten unzufriedene Kunden anzusprechen. Mir wäre es aber auch recht, wenn Google einfach ein Bild anzeigt – dann fällt das mit dem abgeschnittenen Text vielleicht auch nicht so auf. (Auf  der anderen Seite ist das sehr ehrlich von Google – oft sehen die Anzeigen nämlich in der Tat so abgeschnitten aus.)

Easybell

Geschrieben von everflux am April 13th, 2010

Easybell kündigt Altkunden und gleichzeitig versucht Easybell einen im Vergleich mit anderen Flatrates völlig überteuerten Vertrag unterzuschieben:

hiermit bestätigen wir Ihren Tariftwechsel zum 01.05.2010. Zu diesem Datum wird
der Tarif „FlatbyCall“ zum
Tarif „DSLByCall Plus“* umgestellt.

Na sowas – dabei habe ich gar keine Aenderung beauftragt. Achso. DANACH schickt Easybell dann die Begruendung hinterher:

mit voraussichtlich über 30 Gigabyte Datenvolumen/ Monat nutzen Sie
unseren Dienst weit überdurchschnittlich.
Unser Tarif „FlatbyCall“ wurde allerdings speziell für normale DSL
Nutzer mit regelmäßig weniger als 30 Gigabyte Datenvolumen pro Monat
konzipiert, die auf die Sicherheit einer Flatrate nicht verzichten
wollen.
Wenignutzer zahlen bei easybell auch nur wenig, so dass kein Geld für
die Subvention von Vielnutzer zurückgelegt werden kann. Damit wir
weiterhin den FlatbyCall Tarif zu attraktiven Konditionen anbieten
können, müssen wir Ihnen leider zum 30.04.2010 kündigen.
Ab dem 01.05.2010 stellen wir Sie auf unseren DSLbyCall Plus Tarif um,
bei dem jedes Gigabyte konstant mit 0,99 EUR berechnet wird, jedoch ohne
Begrenzung nach oben.
Falls Sie dies nicht wünschen, benachrichtigen Sie uns bitte oder nutzen
einfach nicht mehr den DSL Zugang.

Bei weiterer Nutzung gehen wir von ihrem Einverständnis für die
Umstellung aus.
Ärgerlichdabei ist, dass Easybell genau damit geworben hat, und dann mit 17 Tagen Vorlauf kündigt. Dabei behauptet Easybell, nachdem ich darauf hingewiesen habe dass ich nicht einverstanden bin:

vielen Dank für Ihre Anfrage.
...

Bitte beachten Sie die Produktbeschreibung, Pkt.3, auf unserer
Internetseite http://easybell.de/html/Vorteile.56.0.html

und die AGB Pkt.2, denen Sie bei der Bestellung zugestimmt haben 

http://easybell.de/html/AGB.8.0.html
Mit freundlichen Grüßen


Ulrich Graul
easybell Kundenservice 


Die Produktbeschreibung weist deutlich darauf hin, dass keine „Heavy User“ erwünscht sind. Definiert ist jedoch nicht, was ein solcher ist. Die schwammige Grundlage von Easybell: „Über dem Durchschnitt.“ Wenn man allen Vielusern kündigt, kann man im nächsten Monat wieder Easybell Usern kündigen, denn dadurch sinkt natürlich der Durchschnitt. Prima Geschäftsmodell Easybell!
Etwas dreist ist es schon dann auf eine andere Produktbeschreibung zu verweisen finde ich – erst wirbt man mit „keine Kosten durch Vieltraffic“ und dann kündigt man Kunden.
Irgendwie bin ich froh mit Easybell nichts mehr zu tun zu haben – wer so schlecht kalkuliert, nichtmal Kunden vorwarnt, nicht definiert wie genau der Vertrag aussieht, und dann einfach kündigt ist in meinen Augen kein solider Laden.


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