iTunes funktioniert nicht mehr

Geschrieben von everflux am März 6th, 2010

“itunes funktioniert nicht mehr” – diese Meldung kann einen in den Wahnsinn treiben. Ich dachte erst das “itunes funktioniert nicht mehr” läge an Windows 7, oder einem Windows Update. Oder gar einem Trojaner oder Malware auf dem Windows System. (Ich kenne mich mit Windows nicht so gut aus, da traue ich dem alles zu.) Und ich habe alles versucht, itunes wieder zum laufen zu bringen:

  • iTunes neu installiert
  • Windows 7 “letzte funktionierende Konfiguration / Systemwiederherstellung
  • cclean, Antivirus Software laufen lassen
  • genervt Windows 7 komplett neu installiert

Und stets kommt direkt nach dem Starten von iTunes die Windows Fehlermeldung “iTunes funktioniert nicht mehr” – trotz Neuinstallation!

Genervt habe ich dann Windows XP installiert. Doch meine Zuversicht war zu früh: Auch hier wurde iTunes mit der Fehlermeldung “iTunes funktioniert nicht mehr” einfach von Windows beendet.

Die Lösung für das Problem war dann doch etwas einfacher, als zuerst gedacht. Zunächst musste ich auf die Idee kommen, dass das iTunes Problem mit dem Rest der Systemkonfiguration zu tun haben musste. Der Verdacht viel nun auf VirtualBox, denn iTunes funktionierte weder unter Windows XP noch unter Windows 7 korrekt.

(Ich benutze schon lange kein Windows mehr direkt, einer der wenigen Gruende für Windows ist eben iTunes für keinen ipod bzw. ipod Touch.) Oder mein Ubuntu Host für die VirtualBox mit iTunes könnte Schuld sein – sollte irgendein Ubuntu Update mir die VirtualBox oder iTunes beschädigt haben> Weiterlesen »

Flash Video Stream speichern

Geschrieben von everflux am Februar 6th, 2010

Videos sind im Internet verbreitet – und mit ihnen Adobe Flash. Flash Videos zu speichern gelingt mit Firefox und passenden Addons/Extensions sehr leicht.
Etwas kniffliger wird die Sache, wenn man es mit einem gestreamten Video zu tun hat. Solche Flash Videos werden nicht mit HTTP ausgeliefert, sondern durch das RTMP Protokoll (Real Time Messaging Protokoll).

Nun ist aber das Speichern von Flash Video Streams auch interessant, vor allem wenn man ein Video mal unterwegs oder offline schauen möchte. (Wie die rechtlichen Implikationen beim Speicher von Flash Stream Videos sind, weiss ich nicht. Ich halte da vieles für denkbar in Deutschland und der EU.)

Wer keine Angst vor der Kommandozeile hat, findet mit dem Tool rtmpdump eine praktische und auch funktionierende Lösung. Leider findet sich rtmpdump noch nicht in den Ubuntu Repositories, und auch Debian hat meines Wissens kein Paket dafür. Dafür ist lässt sich das rtmpdump Programm jedoch sehr schnell und einfach selber übersetzen. Man bekommt die aktuellen Source auf http://rtmpdump.mplayerhq.hu/ Weiterlesen »

Java Networking Probleme mit Debian (testing)

Geschrieben von everflux am Februar 2nd, 2010

Wer unter besonders schwer zu diagnostizierenden Fehlern unter Debian testing leidet, die im Zusammenhang mit Java  oder Java Applikationen auftauchen, könnte von dem Bug 560056 erwischt worden sein, den das netbase Paket eingeführt hat.

Dabei wird das sysctl Setting
net.ipv6.bindv6only=1 in /etc/sysctl.d/bindv6only.conf
gesetzt, welches dann z.B. Socket Exceptions (invalid argument) nach sich zieht.

Eine schnelle Lösung des Problems:
Die Datei /etc/sysctl.d/bindv6only.conf editieren und das Setting auf “0″ umstellen. Danach:
sudo invoke-rc.d procps restart

Der Fehler könnte auch Ubuntu Systeme betreffen, die eine enstprechende Kerneleinstellung haben. Weiterlesen »

Java auf Ubuntu beschleunigen…

Geschrieben von everflux am Januar 7th, 2010

Java benoetigt eine ganze Menge an verschiedenen Klassen, selbst um einfache Programme auszuführen. Ich habe mich mit den verschiedenne JVM Optionen der Sun Java virtual machine beschäftigt. Seit Java 5, bzw. dem JDK 5, gibt es Classdata sharing. Nicht nur, dass die Daten geshared werden können, sie koennen sogar fuer die Plattform aufbereitet werden, und können dann per memory map einer einzelnen Datei eingeblendet werden.
Das reduziert die Startzeit natürlich enorm – bei groesseren Programmen wie z.B. Eclipse fällt das jedoch geringer ins Gewicht, da es sich um Fixkosten handelt.
Diese Cache Datei lässt sich mittels
sudo java -client -Xshare:dump (bzw. -server )
generieren. Der Effekt zeigt sich bei einem kleinen Programm am deutlichsten:
Um sicher zu stellen, dass der Systemcache nicht die Ergebnisse zu sehr beeinfluss, habe ich vor jedem Testlauf
echo 3 > /proc/sys/vm/drop_caches
durchgeführt. Hier die niedrigsten Werte von fünf Läufen ohne und mit Classdata sharing dump.

time java -client Demo
Demo for Fibonacci numbers:
Fibonacci 3: 5

real 0m3.050s
user 0m0.112s
sys 0m0.092s

Mit classdata sharing

time java -client Demo
Demo for Fibonacci numbers:
Fibonacci 3: 5

real 0m1.614s
user 0m0.056s
sys 0m0.052s

Man sieht deutlich, dass sich die Ersparniss bei einem kleinen Programm deutlich bemerkbar macht, jedoch lediglich bei kalten Cache. Sobald das Betriebssystem die nötigen Daten im eigenen Cache hat, fällt die Ausführungszeit auf deutlich unter 100ms. Bei der Server JVM ist von dem Cache aufgrund des initialen Compilevorgangs und der Optimierung auf hohe Ausführungsgeschwindigkeit im Gegensatz zur Startgeschwindigkeit bei der Client VM sowieso kaum noch etwas zu spüren. In so fern dürfte das auf der Devoxx 2009 angekündigte Update des JAR Formats erheblich mehr bringen.

Microsoft Access (mdb) konvertieren: ODB und MySQL unter Ubuntu

Geschrieben von everflux am Dezember 8th, 2009

Wer darauf angewiesen ist, Microsoft Access Datenbanken (MDB) unter anderen Betriebssystemen als Microsoft Windows zu verwenden, hat meist das Nachsehen. Microsoft Access gibt es eben nur für Windows. Eine Lösung für das Problem könnte sein, die Daten von Access bzw. dem MDB Format in ein anderes Format zu konvertieren. Und das funktioniert auch unter Ubuntu Linux! Weiterlesen »

Ubuntu DVD Wiedergabe (libdvdcss mit Karmic)

Geschrieben von everflux am Dezember 4th, 2009

Bei Ubuntu Karmic funktionierte selbst nach einem Update von Ubuntu Jaunty mit funktionierender DVD Wiedergabe (dank libdvdcss) leider die Wiedergabe von DVDs nicht richtig. Ursache war hier, dass das DVD Kopierschutzsystem CSS nach dem Update nicht mehr mit VLC oder Totem nutzbar war.

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VirtualBox 3.1: Live Migration und Snapshot Komfort

Geschrieben von everflux am November 30th, 2009

Sun hat VirtualBox 3.1 als Produktivversion freigegeben. Neu und interessant sind vor allem Live Migration – “Teleportation” – von virtuellen Maschinen. D.h. eine Instanz einer virtuellen Maschine kann im Betrieb umgezogen werden. Auch verbessert wurde die Geschwindigkeit im 2d Bereich und für AMD 64 Gastsysteme. Für viele interessant sein dürfte auch ein flexiblerer Umgang mit Snapshots, so kann ein beliebiger Snapshot Stand verwendet werden – ein Feature, das viele Vmware User bei VirtualBox vermisst haben.

EFI als Bios Ersatz wurde ebenfalls in einer ersten experimentellen Version implementiert. Alle Neuerungen und mehr Details finden sich im umfangreichen Changelog von VirtualBox.

Wie üblich finden sich Downloads von VirtualBox für verschiedene Plattformen auf der Homepage von VirtualBox: http://www.virtualbox.org/

Für Ubuntu User gibt es wie üblich die Möglichkeit komfortabel über den Paketmanager zu installieren.
Ein Upgrade auf die neue Version erfolgt genauso wie die Erstinstallation per “sudo apt-get install virtualbox-3.1″ nachdem man das Virtualbox Repository angelegt hat.

GWT 2: Google Web Toolkit Entwicklung auf Ubuntu 64bit Linux

Geschrieben von everflux am November 29th, 2009

Mit dem neuen Google Web Toolkit 2 – oder kurz GWT 2 – wird einiges besser. Am interessantesten in der langen Liste der Verbesserungen und Veränderungen von GWT 2 gegenüber der älteren Version dürfte für 64bit Linux Anwender sein, dass ohne Verrenkungen oder 32bit Libraries GWT Entwicklung möglich wird.

Das ist dabei nur ein Nebeneffekt davon, dass Google auch mit aktuellen Browsern GWT Anwendungen im hosted development mode laufen lassen wollte. Neu dabei ist, dass kein besonders modifizierter Browser, sondern ein Plugin zur Anwendung kommt, dass die Kommunikation zwischen der GWT Entwicklungsumgebung und dem Browser abwickelt. Somit bringt GWT selber keine nativen Abhängigkeiten bzw. einen speziellen Browser mit – und auch mit aktuellen Browsern können die GWT Anwendungen getestet werden. Weiterlesen »

VirtualBox 3.1: EFI! Direct3d! Mehr…

Geschrieben von everflux am November 13th, 2009

Sun hat eine erste Betaversion von VirtualBox 3.1 freigegeben. Das Changelog von VirtualBox 3.1 ließt sich schonmal gut:

VM states can now be restored from arbitrary snapshots instead of only the last one, and new snapshots can be taken from other snapshots as well (aka branched
snapshots)

  • Netzwerkmodus kann im Betrieb geändert werden
  • OpenSolaris Host USB Support, der von den
    Verbesserungen im USB Stack ab Nevada build 124 Nutzen zieht (experimentell)
  • Deutliche Geschwindigkeitsverbesserungen von VirtualBox bei PAE und AMD64 Gastsystemen (Hardwarevirtualisierung ohne nested paging)
  • Experimenteller Support für EFI Firmware, statt BIOS
  • Support für Hardware 2d und 3d Beschleunigung (OpenGL und Direct3d)

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Eclipse Galileo Probleme mit Ubuntu Karmic Koala

Geschrieben von everflux am Oktober 30th, 2009

Kaum ist Ubuntu Karmic Koala 9.10 veröffentlicht, schon finden sich die ersten Herausforderungen: Eclipse z.B. reagiert nicht auf Button Klicks und in den Dialogboxen fehlen schonmal die hälfte der Widgets.

Das die Probleme erst anfingen, nachdem ich Ubuntu Jaunty zu Karmic aktualisiert hatte, tippte ich auf ein GTK oder GDK Problem, oder ein SWT Problem. Und tatsächlich der Verantwortliche Bug ist dieser. Abhilfe schafft hier ein Eclipse 3.6 ab Milestone 2 zu nehmen, oder einen (extra eingebauten) Workaround zu aktivieren. Dieser wird über GDK_NATIVE_WINDOWS=1 aktiviert.

(Ich habe meinen Eclipse Launcher einfach geändert in “env GDK_NATIVE_WINDOWS=1 /path/to/eclipse”.) Wer sich für die genauen Details der Eclipse Probleme mit Ubuntu Karmic bzw. GTK interessiert, sei auf den Bugreport verwiesen.

In den von Ubuntu bereitgestellten Eclipse Paketen tritt das Problem übrigens nicht auf – betroffen sind lediglich User, die (wie ich) Eclipse selber installiert haben.


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