Ohne Befund – FAIL.

Geschrieben von everflux am September 2nd, 2010

Eine Überweisung vom HNO Arzt zum Radiologen, um Fotos zu machen und eine Differentialdiagnose zu ermöglichen. Der Radiologe meldet “ohne Befund”.
Der HNO liesst den Arztbrief, schaut kurz auf die Fotos: “Keine Auffälligkeiten.”
Weiter zum Neurologen, dort liegen die MRT und CT Bilder auch vor. Die dann gestellt Diagnose mag richtig sein – die MRT Bilder deuten jedoch (mit dicken Zaunlatten) auf etwas völlig anderes  hin. Was nun richtig ist, wird die Zukunft zeigen.
In jedem Fall habe ich nun gelernt, dass “ohne Befund” auch “ohne Befundung” bedeuten kann. Wer Lust hat, kann ja mal ein Blick auf das Bild werfen. Tipp: Der Mensch ist zwar nicht völlig  symmetrisch, aber im Stil von den bei Kindern sehr beliebten “was ist an dem Bild anders” Suchbildern, schafft auch ein nicht-Experte schnell Auffälligkeiten zu entdecken.

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TNT: Sure we can

Geschrieben von everflux am September 1st, 2010

Postversand ist nicht zuletzt auch Vertrauenssache. Bei TNT gilt der Slogan “Sure we can”. Schaut man sich dieses Shipment Tracking an, glaube ich, dass es ernst gemeint ist: Weiterlesen »

Fail: Launchpad Error

Geschrieben von everflux am August 30th, 2010

Ich nehme an, es handelt sich um einen Ajax Fehler den Launchpad mir da mitteilen möchte. So ganz sicher bin ich bei der Fehlermeldung aber nicht:

Firefox plugin-container.exe und langsames Internet

Geschrieben von everflux am Juli 29th, 2010

Einige Anwender von Firefox berichten, dass seit den Updates die Out-of-Process-Plugins (OOPP) mitbringen ihr “Internet” langsam geworden sei. Besonders davon betroffen seien Seiten, die Plugins wie Adobe Flash oder Microsoft Silverlight nutzen.

Der Hintergrund: Seit neuestem lässt Firefox Plugins nicht als separaten Prozess laufen und kommuniziert mit diesem über IPC (Inter-Process-Communication). Das bringt einige Vorteile:

  • Die Firewall Einstellungen können separat zum Browser gemacht werden
  • Ein Plugin Absturz bringt nicht mehr den ganzen Browser zum Absturz
  • Bei Mehrprozessor Computern können die vorhandenen Ressourcen besser genutzt und verteilt werden

Jedoch gibt es einige Anwender, die sich wundern, dass Videos ruckeln, oder die “plugin-container.exe” sehr viele Ressourcen verbraucht. Die plugin-container.exe (unter Windows) ist dabei der Prozess in dem die Plugins wie Flash durch den Firefox ausgeführt werden. Tatsächlich wird dadurch der enorme Ressourcenverbrauch von Flash deutlicher sichtbar. Auch kann eine fehlerhafte Firewall Konfiguration dazu führen, dass die Plugins nicht mehr die nötige Verbindung zum Internet haben.

Wer möchte kann zum alten Verhalten von Firefox zurückkehren – auf keinen Fall sollte dazu eine alte Firefox Version verwendet werden! Die Konfiguration wird so geändert: “about:config” in die Adresszeile des Browsers eingeben. Dort nach “ipc” Einstellungen suchen. Mittels  “dom.ipc.plugins.enabled” kann global die plugin-container.exe bzw. OOPP deaktiviert werden, alternativ können die einzelnen Plugin Typen einzeln konfiguriert werden. Moechte man das Verhalten komplett deaktivieren, so sind hier alle Werte auf “false” zu setzen.

In der Mozilla Firefox Datenbank ist eine ausführliche Anleitung auf englisch zu finden.

Oracle ThinkQuest Wettbewerb

Geschrieben von everflux am Juli 16th, 2010

Oracle veranstaltet einen internationalen Wettbewerb, der sich an Studenten richtet: ThinkQuest. Bei dem Wettbewerb koennen in verschiedenen Kategorien (Digital Media, Application Development, ThinkQuest Projects) Beitraege von Studenten eingereicht werden – im Gegenzug gibt es attraktive Preise zu gewinnen. (Laptop, USA Reise zur ThinkQuest Competition, Preise fuer die Schule/Institut der Teilnehmer) Weiterlesen »

Rivva – genehmigt.

Geschrieben von everflux am Mai 18th, 2010

Normalerweise bin ich recht argwöhnisch was Crawler, Bots und derlei Zeugs angeht. So auch, als ich den Rivva Crawler in meinen Logs auftauchen sah:

178.63.0.67 - - [17/May/2010:13:10:46 +0200] "HEAD ... HTTP/1.1" 200 - "-" "Mozilla/5.0 (compatible; Rivva; http://rivva.de)" 0 everflux.de
178.63.0.67 - - [17/May/2010:13:13:19 +0200] "GET ....  HTTP/1.1" 200 29570 "-" "Mozilla/5.0 (compatible; Rivva; http://rivva.de)" 0 everflux.de

Vor dem Sperren schaue ich mir in der Regel die betreffende Webseite an – in der Regel ist das dann eine “neue Suchmaschine” die mit SEO Mitteln versucht Adsense und dergleichen unters Volk zu jubeln, jedoch keinen oder geringen Nutzen bringt. Rivva sah dabei nicht schlecht aus, die About Seite klärte auf,  – und nach dem Blick auf den Namen des Autors war das grüne Licht dann an.

Noch besser wäre das Gefuehl natuerlich, wenn wirklich nur der Feed – und vielleicht auch das eine oder andere Mal die robots.txt abgerufen wuerde, statt die ganzen Seiten. Vielleicht hab ich das aber auch falsch verstanden.

Ein interessantes Projekt in jedem Fall, ich bin gespannt was daraus wird. Und ich werde in in den nächsten Wochen öfters mal drauf schauen auf den Fluss des Internets: rivva.de

Google: Langsam, langsamer, toooo slow

Geschrieben von everflux am Mai 17th, 2010

Google legt neuerdings Wert darauf, dass Webseiten schnell sind. Zumindest hat Google die Ladezeit von Webseiten neuerdings als (einen) Rankingfaktor offiziell bekannt gegeben. In den Google Webmaster Tools ist eine Ladezeit von ca. 2 Sekunden noch im “grünen” Bereich.
Nachdem mir eben aufgefallen ist, dass Firefox Google besonders langsam war, konnte ich mir ein kleines Grinsen nicht verkneifen, als ich dann von Google selbst gesagt bekam, dass nicht mein Browser, sondern wirklich Google langsam war. Und ich meine langsam: Sagenhafte 12 Sekunden fuer eine relativ simple Suchabfrage.

Selbst nachdem ich die selbe Abfrage nochmals verwendete – hier darf man ja aller spätestens einen warmen Cache annehmen – kam das Resultat erst nach 3-4 Sekunden. Wer es nicht glaubt, ich habe echte Screenshots! Weiterlesen »

Post, PS: Werbeschrott

Geschrieben von everflux am April 28th, 2010


Guten Tag Herr Foobar,
eine Sendung liegt für Sie in der PACKSTATION 110 in Köln (Sudermanplatz 1a, Postbank Finanzcenter, außen) zur Abholung bereit.
Bitte denken Sie daran, dass Sie zur Abholung Ihrer Sendung Ihre Postnummer und Ihre PostPIN benötigen.
Viel Spaß bei der Nutzung von PACKSTATION wünscht Ihnen
Ihr PACKSTATION Team
www.packstation.de
Servicenummer 01803 / 365 365 (0,09 Euro pro angefangene Minute aus den deutschen Festnetzen; höchstens 0,42 Euro pro angefangene Minute aus den deutschen Mobilfunknetzen)
PS: Unsere Empfehlung – Frühling auf den Frühstückstisch. Mixen Sie Ihre Wunschmarmelade aus über 60 Zutaten unter www.memarmelade.de. Für Genießer gibt¿s bis 31.Mai über den Aktionscode PACK2010 15% Rabatt!

“Unsere Empfehlung”?
Ich glaube es hackt! Seit wann darf man Werbung so tarnen? Vor allem wenn vom Kunden explizit widersprochen wurde, das man diese Form der “Information” wünscht?

Da ist die Bahn – auch ein ehemaliges Staatsunternehmen und quasi Monopol – bei den Automaten wenigstens ehrlicher: Während man (unnötig?) lange auf eine Verbindung wartet wird auch hier Werbung angezeigt. Bestimmt währe der gute Service vom Verbraucher sonst nicht finanzierbar.

Google: Enttäuscht von AdWords?

Geschrieben von everflux am April 15th, 2010

Hat Google erkannt, dass Adsense User von Adwords enttäuscht sein könnten? Oder bin ich nur ein besonders attraktives Marketingziel?

Neuerdings(?) erscheinen offenbar in der Adsense Setup Oberfläche “echte” Ads in der Beispiel-Übersicht, die auch komplett klickbar sind. Ob die optisch so gut integriert sind, und der Inhalt “passend” ist, das überlasse ich mal jedem selber:

Wer sich fragt, wo man landet: adwords-professional.ch
In jedem Fall ein netter Schachzug, auf diese Weise mit Google Produkten unzufriedene Kunden anzusprechen. Mir wäre es aber auch recht, wenn Google einfach ein Bild anzeigt – dann fällt das mit dem abgeschnittenen Text vielleicht auch nicht so auf. (Auf  der anderen Seite ist das sehr ehrlich von Google – oft sehen die Anzeigen nämlich in der Tat so abgeschnitten aus.)

Easybell

Geschrieben von everflux am April 13th, 2010

Easybell kündigt Altkunden und gleichzeitig versucht Easybell einen im Vergleich mit anderen Flatrates völlig überteuerten Vertrag unterzuschieben:

hiermit bestätigen wir Ihren Tariftwechsel zum 01.05.2010. Zu diesem Datum wird
der Tarif “FlatbyCall” zum
Tarif “DSLByCall Plus”* umgestellt.

Na sowas – dabei habe ich gar keine Aenderung beauftragt. Achso. DANACH schickt Easybell dann die Begruendung hinterher:

mit voraussichtlich über 30 Gigabyte Datenvolumen/ Monat nutzen Sie
unseren Dienst weit überdurchschnittlich.
Unser Tarif “FlatbyCall” wurde allerdings speziell für normale DSL
Nutzer mit regelmäßig weniger als 30 Gigabyte Datenvolumen pro Monat
konzipiert, die auf die Sicherheit einer Flatrate nicht verzichten
wollen.
Wenignutzer zahlen bei easybell auch nur wenig, so dass kein Geld für
die Subvention von Vielnutzer zurückgelegt werden kann. Damit wir
weiterhin den FlatbyCall Tarif zu attraktiven Konditionen anbieten
können, müssen wir Ihnen leider zum 30.04.2010 kündigen.
Ab dem 01.05.2010 stellen wir Sie auf unseren DSLbyCall Plus Tarif um,
bei dem jedes Gigabyte konstant mit 0,99 EUR berechnet wird, jedoch ohne
Begrenzung nach oben.
Falls Sie dies nicht wünschen, benachrichtigen Sie uns bitte oder nutzen
einfach nicht mehr den DSL Zugang.

Bei weiterer Nutzung gehen wir von ihrem Einverständnis für die
Umstellung aus.
Ärgerlichdabei ist, dass Easybell genau damit geworben hat, und dann mit 17 Tagen Vorlauf kündigt. Dabei behauptet Easybell, nachdem ich darauf hingewiesen habe dass ich nicht einverstanden bin:

vielen Dank für Ihre Anfrage.
...
Bitte beachten Sie die Produktbeschreibung, Pkt.3, auf unserer
Internetseite http://easybell.de/html/Vorteile.56.0.html

und die AGB Pkt.2, denen Sie bei der Bestellung zugestimmt haben 

http://easybell.de/html/AGB.8.0.html

Mit freundlichen Grüßen

Ulrich Graul
easybell Kundenservice


Die Produktbeschreibung weist deutlich darauf hin, dass keine “Heavy User” erwünscht sind. Definiert ist jedoch nicht, was ein solcher ist. Die schwammige Grundlage von Easybell: “Über dem Durchschnitt.” Wenn man allen Vielusern kündigt, kann man im nächsten Monat wieder Easybell Usern kündigen, denn dadurch sinkt natürlich der Durchschnitt. Prima Geschäftsmodell Easybell!
Etwas dreist ist es schon dann auf eine andere Produktbeschreibung zu verweisen finde ich – erst wirbt man mit “keine Kosten durch Vieltraffic” und dann kündigt man Kunden.
Irgendwie bin ich froh mit Easybell nichts mehr zu tun zu haben – wer so schlecht kalkuliert, nichtmal Kunden vorwarnt, nicht definiert wie genau der Vertrag aussieht, und dann einfach kündigt ist in meinen Augen kein solider Laden.


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