Geschrieben von everflux am Januar 25th, 2011
Au weia, da hat sich o2 ja wieder nen echten FAIL geliefert: Ich hatte Anrufe von der Rufnummer +4935188815303 (also Deutschland 0351 88815303), aber immer nach 1x Klingeln, schneller als ich ans Handy gehen konnte, war der Anruf weg.
Dann hab ich mal zurückgerufen: Es ist eine O2 Nummer. Ich lande im O2 Callcenter – immerhin ist die 035188815303 ja per Festnetz Flatrate kostenlos erreichbar. Nach schier unendlichen “jetzt gleich aber wirklich tuuuut tuuuut leider doch alle im Gespräch bitte bleiben sie drann” geht ein Callcenter Agent ran. Ich möchte wissen, was O2 von mir möchte und warum man mir keine Chance gibt, ranzugehen. “Das ist ein Systemfehler, das System wählt zu kurz an”. ACHSO! (Predictive Dailer anyone?)
Dann gebe ich meine Daten und und die gute Frau erklärt “o2 und Alice arbeiten jetzt zusammen und… ” – “nein danke bloß nicht. Hab ich auch schon 2x gesagt, dass ich bereits DSL habe. Schönen Tag noch.”
Geschrieben von everflux am Dezember 6th, 2010
Ein Regionalzug von Münster nach Essen – 2. Dezember 15:11 Uhr. Drei Bahnmitarbeiter sitzen in der ersten Klasse und unterhalten sich darüber, dass nur ein Zugabschnitt statt zweier Abschnitte zur Verfügung stehen.
“Die da oben bauen Mist”. Auch sonst gibt es Missfallen: “Wie kommt es, dass Wagen die fuer die Rhein-Haard Bahn vorgesehen sind auf der Strecke xxx gesichtet wurden?”.
Der Zug ist stark überfüllt, zu der Halbierung des Platzes kommt noch eine Schulklasse.
Die erste Klasse wird aber nicht freigegeben, eine alte Dame steht mit ihren Koffern im Gedränge. Bei jedem Ein- und Aussteigen habe ich Sorge, dass etwas passiert.
Natürlich kümmert sich der Begleiter um die Situation während er die Fahrkartenkontrolle macht.
Zwei Leute werden aus der ersten Klasse geworfen, weil Sie kein entsprechendes Ticket gelöst haben. Damit sind die Zugbegleiter der Bahn wieder unter sich, und können über “die da oben” schimpfen.
Geschrieben von everflux am Oktober 31st, 2010
Wenn mich jemand freundlich um Hilfe bittet, bin ich eigentlich der letzte, der dies ablehnt. Was ich allerdings nicht unterstütze ist, wenn jemand nur zu faul ist sich ein paar Minuten Gedanken zu machen, oder sich auf meine Kosten bereichern möchte. So hab ich auch schon mal jemanden, der am Bahnhof gefragt hat, ob ich ihm einen heißen Kaffee ausgebe den Gefallen getan, jedoch mache ich bei dem “Tausche gutes Gewissen gegen 1 Euro” Geschäften nicht mit.
So stand ich Freitag am Supermarkt und wurde gefragt:
“Kannst Du mir 20 Cent für was zu essen schenken?”
Hm. “Ich kann Dir was mitbringen, was benötigst Du denn?”
“Ein Liter Milch.”
“Ok.”
“Und Kekse. Milch und Kekse.”
“Puh, also das ist ja schon was viel…”
“Muss auch nicht. Milch reicht.”
Als ich dann vom Einkaufen kam, Milch und Kekse samt einer Tüte überreichte kam nur “Die Tüte brauch ich nicht.” und er verschwand wieder im Laden. Die Sachen umtauschen, bevor die Milch warm wird.
Geschrieben von everflux am September 29th, 2010
Rückreise aus den USA nach Deutschland: Die TSA (Transportation Security Administration) sorgt für die Sicherheit am Flughafen und im Flugzeug. Auch in San Francisco sind offenbar schon länger die “Body Scanner” (Körperscanner klingt doch auch besser als Nacktscanner) im Einsatz. Davor das Schild, dass die Nutzung natürlich optional ist, und man auch die Wahl hat, durch einen der althergebrachten Metalldetektoren zu gehen.
Eine Passagiere werden sowieso durch den Metalldetektor geschickt, da der Körperscanner ein ganz schöner Zirkus ist, der gut und gerne doppelt so lange (bis beliebig länger, wenn die Leute etwas wackeln) dauert, als ein Durchgang durch die normale Sicherheitsschleuse. Ich bin drann, und es soll ein Nacktfoto von mir gemacht werden.
Auch wenn wenn diese netten verwaschenen Invers-Fotos suggerieren sollen, dass meine Intimsphäre gewahrt bleibt, halte ich nichts davon Nacktscanner zu unterstützen. In meinen Augen geht es da lediglich um wirtschaftliche Interessen der Waffen- und Sicherheitsfirmen die gute Lobby-Arbeit leisten. Die schwarzweiss-invers-Bilder sind außerdem nichts anderes als ein “Serviervorschlag”, und wer schonmal im Supermarkt Produkte nach den Abbildungen gekauft hat, weiss dass die mit der Realität nichts zu tun haben. Beim Nacktscanner ist es eben nur umgekehrt.
Ich sage also: “Ich moechte nicht durch die Maschine.” Das Gesicht des TSA Mitarbeiters verfinstert sich deutlich. Ich wisse, dass das einen “pat-down” zur Folge hätte, er das in eine Liste eintragen müsse und es damit Konsequenzen hat. Wusste ich nicht – da waren doch große Schilder, dass alles “optional” ist? Aber dann ist es eben so. Weiterlesen »
Geschrieben von everflux am September 11th, 2010
Das waren meine ersten Schritte im “Internet”: Das MAUS Net, kurz für Münsteraner Apple User Service, einem Mailbox Netz in ganz Deutschland, dass in Münster seine Wurzeln hat.

Über das Mausnetz konnte man (Maus interne) E-Mails verschicken, Dateien herunterladen und sogar Empfänger im Internet erreichen. Die E-Mails wurden bei einem lokalen Maus-Knoten eingereicht und Nachts beim sogenannten Maus-Tausch über Hubs an andere Maus-Knoten bzw. über Gateways an das Internet verteilt. Übrigens klappte das vorzüglich mit Atari Computern, ich hatte nämlich (zum Glück) keinen Apple.
Wer sich dafür interessiert, wie das “Internet” früher aussah, findet auch im zugehörigen Wikipedia Artikel ein paar Infos: http://de.wikipedia.org/wiki/MausNet
Geschrieben von everflux am August 15th, 2010
Durch einen unglücklichen Unfall ist mir ein Zahn zerbrochen. Da hilft alles nichts, eine Teilkrone muss her. Mit Kronen und Teilkronen ist es so, dass erst ein Provisorium gemacht wird, während ein Zahntechniker an einem passenden Ersatz arbeitet. (Denn das dauert schonmal eine Woche und in der Zeit soll der – zusätzlich bearbeitete – Zahn nicht offen liegen.)
Das Provisorium wird dabei mit speziellem Kleber / Zement befestigt, der nicht “bombenfest” ist, denn das Provisorium soll ja bald der endgültigen Lösung weichen. Wenn dann das Provisorium sich löst ist guter Rat teuer – was tun?
Erste Option: Zum Zahnarzt gehen und das ganze wieder festkleben lassen – außerhalb der Sprechstunden und am Wochenende gibt es dafür einen speziellen zahnärztlichen Notdienst.
Alternativ kann man das Provisorium säubern und Zahnpasta auf das Provisorium bzw. die Lücke am Zahn geben, danach das Provisorium festdrücken (dabei sollte überschüssige Zahnpasta herausquillen). Auf der Seite sollte man dann natürlich nicht kauen, denn das ganze ist nun eher ein Provisorium-Provisorium. Also Vorsicht!
Geschrieben von everflux am Mai 30th, 2010
Seit JPA 2 gibt es endlich die Moeglichkeit verweiste Objekte einer Collection loeschen zu lassen, so dass keine Hibernate spezifischen Annotationen mehr erforderlich sind.
Hier am Beispiel einer unidirektionalen Assoziation mit JPA 2:
@OneToMany(cascade = CascadeType.ALL, orphanRemoval = true)
private Set<PhoneNumber> resultSet = new ArrayList<PhoneNumber>();
Seit Hibernate 3.5.0-Final wird dies auch unterstützt. Offenbar gibt es da aber noch (irgendwo) einen kleinen Bug. Auch kleine Bugs kann man sehr lange suchen. Wenn man weiß, dass ein Update auf Hibernate 3.5.2 Abhilfe schafft, kann man sich das Suchen auch sparen.
Man muss es eben nur wissen. Weiterlesen »
Geschrieben von everflux am Mai 1st, 2010
Joeys ist war mein Lieblings-Pizza-Lieferdienst ™. Die Qualität der Pizzen war gut, wenn auch die Lieferzeit und die Ausführung von Extras (Pizza schneiden, Pizza Chilis, Extra Knoblauch) sehr Zufallsgetrieben oder Tagesform abhängig zu sein schien.
Doch was mir dann passierte ist unglaublich. Ich verstehe bis heute nicht, wie so massives Versagen in mehreren Stufen möglich ist. (Wen das Thema menschliches Versagen interessiert, findet in Human Error, (Reason 1990) sehr anschauliche Theorien, alternativ tut es auch die Wikipedia: Human reliability). In der Luftfahrt wird einiges dafür getan, dass kein “Kettenversagen” wie in meinen Augen in diesem Fall bei Joeys Pizza vorliegend, stattfindet.
Dazu werden die zugrundeliegenden Prozesse optimiert, und die beteiligten Personen entsprechend “enabled” mit ungeplanten Situationen umzugehen. Auch Joeys, wie vermutlich alle Franchise Geber, hat seine Prozesse definiert und ist nach ISO zertifiziert.
Genug der Vorgeschichte, um mir doppelte Arbeit zu sparen und einen transparenten Einblick zu ermöglichen zitiere ich die E-Mails die ich an Joeys geschickt habe. (Ich habe dazu den von Joeys Pizza definierten Ansprechpartner telefonisch ermittelt – in der Hoffnung unnötige Umwege zu vermeiden.) Weiterlesen »
Geschrieben von everflux am April 8th, 2010
Die Lufthansa gibt einen kleinen Einblick, was mit Data Mining so zu machen ist. Marketingtechnisch nett aufbereitet, und jeder Nutzer kann sich sofort ein Bild davon machen, wie viel er dem Konzern wert ist – bzw. sein sollte. Weiterlesen »
Geschrieben von everflux am Februar 13th, 2010
Ich habe ein altes Foto rausgekramt… hier kann man ein Stehpult aus Sun Microsystems Workstations sehen. Der darauf stehende Thinkpad hat eine deutlich bessere Leistungsfähigkeit.
Aber als Stehpult tun sie es noch.

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