Fail: Login

Geschrieben von everflux am Oktober 29th, 2010

Computer sind bekannterweise nicht so gut im Rechnen – man erinnere sich nur an den berühmten Pentium-Bug. Also überlässt man Rechenaufgaben besser dem Anwender:

Ich glaube übrigens nicht, dass es sich dabei um ein Captcha handelt.

Ohne Befund – FAIL.

Geschrieben von everflux am September 2nd, 2010

Eine Überweisung vom HNO Arzt zum Radiologen, um Fotos zu machen und eine Differentialdiagnose zu ermöglichen. Der Radiologe meldet „ohne Befund“.
Der HNO liesst den Arztbrief, schaut kurz auf die Fotos: „Keine Auffälligkeiten.“
Weiter zum Neurologen, dort liegen die MRT und CT Bilder auch vor. Die dann gestellt Diagnose mag richtig sein – die MRT Bilder deuten jedoch (mit dicken Zaunlatten) auf etwas völlig anderes  hin. Was nun richtig ist, wird die Zukunft zeigen.
In jedem Fall habe ich nun gelernt, dass „ohne Befund“ auch „ohne Befundung“ bedeuten kann. Wer Lust hat, kann ja mal ein Blick auf das Bild werfen. Tipp: Der Mensch ist zwar nicht völlig  symmetrisch, aber im Stil von den bei Kindern sehr beliebten „was ist an dem Bild anders“ Suchbildern, schafft auch ein nicht-Experte schnell Auffälligkeiten zu entdecken.

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Fail: Launchpad Error

Geschrieben von everflux am August 30th, 2010

Ich nehme an, es handelt sich um einen Ajax Fehler den Launchpad mir da mitteilen möchte. So ganz sicher bin ich bei der Fehlermeldung aber nicht:

Joey’s Pizza: Epic FAIL

Geschrieben von everflux am Mai 1st, 2010

Joeys ist war mein Lieblings-Pizza-Lieferdienst ™. Die Qualität der Pizzen war gut, wenn auch die Lieferzeit und die Ausführung von Extras (Pizza schneiden, Pizza Chilis, Extra Knoblauch) sehr Zufallsgetrieben oder Tagesform abhängig zu sein schien.

Doch was mir dann passierte ist unglaublich. Ich verstehe bis heute nicht, wie so massives Versagen in mehreren Stufen möglich ist. (Wen das Thema menschliches Versagen interessiert, findet in Human Error, (Reason 1990) sehr anschauliche Theorien, alternativ tut es auch die Wikipedia: Human reliability). In der Luftfahrt wird einiges dafür getan, dass kein „Kettenversagen“ wie in meinen Augen in diesem Fall bei Joeys Pizza vorliegend, stattfindet.

Dazu werden die zugrundeliegenden Prozesse optimiert, und die beteiligten Personen entsprechend „enabled“ mit ungeplanten Situationen umzugehen. Auch Joeys, wie vermutlich alle Franchise Geber,  hat seine Prozesse definiert und ist nach ISO zertifiziert.
Genug der Vorgeschichte, um mir doppelte Arbeit zu sparen und einen transparenten Einblick zu ermöglichen zitiere ich die E-Mails die ich an Joeys geschickt habe. (Ich habe dazu den von Joeys Pizza definierten Ansprechpartner telefonisch ermittelt – in der Hoffnung unnötige Umwege zu vermeiden.) Weiterlesen »

Post, PS: Werbeschrott

Geschrieben von everflux am April 28th, 2010


Guten Tag Herr Foobar,
eine Sendung liegt für Sie in der PACKSTATION 110 in Köln (Sudermanplatz 1a, Postbank Finanzcenter, außen) zur Abholung bereit.
Bitte denken Sie daran, dass Sie zur Abholung Ihrer Sendung Ihre Postnummer und Ihre PostPIN benötigen.
Viel Spaß bei der Nutzung von PACKSTATION wünscht Ihnen
Ihr PACKSTATION Team
www.packstation.de
Servicenummer 01803 / 365 365 (0,09 Euro pro angefangene Minute aus den deutschen Festnetzen; höchstens 0,42 Euro pro angefangene Minute aus den deutschen Mobilfunknetzen)
PS: Unsere Empfehlung – Frühling auf den Frühstückstisch. Mixen Sie Ihre Wunschmarmelade aus über 60 Zutaten unter www.memarmelade.de. Für Genießer gibt¿s bis 31.Mai über den Aktionscode PACK2010 15% Rabatt!

„Unsere Empfehlung“?
Ich glaube es hackt! Seit wann darf man Werbung so tarnen? Vor allem wenn vom Kunden explizit widersprochen wurde, das man diese Form der „Information“ wünscht?

Da ist die Bahn – auch ein ehemaliges Staatsunternehmen und quasi Monopol – bei den Automaten wenigstens ehrlicher: Während man (unnötig?) lange auf eine Verbindung wartet wird auch hier Werbung angezeigt. Bestimmt währe der gute Service vom Verbraucher sonst nicht finanzierbar.

Google: Enttäuscht von AdWords?

Geschrieben von everflux am April 15th, 2010

Hat Google erkannt, dass Adsense User von Adwords enttäuscht sein könnten? Oder bin ich nur ein besonders attraktives Marketingziel?

Neuerdings(?) erscheinen offenbar in der Adsense Setup Oberfläche „echte“ Ads in der Beispiel-Übersicht, die auch komplett klickbar sind. Ob die optisch so gut integriert sind, und der Inhalt „passend“ ist, das überlasse ich mal jedem selber:

Wer sich fragt, wo man landet: adwords-professional.ch
In jedem Fall ein netter Schachzug, auf diese Weise mit Google Produkten unzufriedene Kunden anzusprechen. Mir wäre es aber auch recht, wenn Google einfach ein Bild anzeigt – dann fällt das mit dem abgeschnittenen Text vielleicht auch nicht so auf. (Auf  der anderen Seite ist das sehr ehrlich von Google – oft sehen die Anzeigen nämlich in der Tat so abgeschnitten aus.)

Easybell

Geschrieben von everflux am April 13th, 2010

Easybell kündigt Altkunden und gleichzeitig versucht Easybell einen im Vergleich mit anderen Flatrates völlig überteuerten Vertrag unterzuschieben:

hiermit bestätigen wir Ihren Tariftwechsel zum 01.05.2010. Zu diesem Datum wird
der Tarif „FlatbyCall“ zum
Tarif „DSLByCall Plus“* umgestellt.

Na sowas – dabei habe ich gar keine Aenderung beauftragt. Achso. DANACH schickt Easybell dann die Begruendung hinterher:

mit voraussichtlich über 30 Gigabyte Datenvolumen/ Monat nutzen Sie
unseren Dienst weit überdurchschnittlich.
Unser Tarif „FlatbyCall“ wurde allerdings speziell für normale DSL
Nutzer mit regelmäßig weniger als 30 Gigabyte Datenvolumen pro Monat
konzipiert, die auf die Sicherheit einer Flatrate nicht verzichten
wollen.
Wenignutzer zahlen bei easybell auch nur wenig, so dass kein Geld für
die Subvention von Vielnutzer zurückgelegt werden kann. Damit wir
weiterhin den FlatbyCall Tarif zu attraktiven Konditionen anbieten
können, müssen wir Ihnen leider zum 30.04.2010 kündigen.
Ab dem 01.05.2010 stellen wir Sie auf unseren DSLbyCall Plus Tarif um,
bei dem jedes Gigabyte konstant mit 0,99 EUR berechnet wird, jedoch ohne
Begrenzung nach oben.
Falls Sie dies nicht wünschen, benachrichtigen Sie uns bitte oder nutzen
einfach nicht mehr den DSL Zugang.

Bei weiterer Nutzung gehen wir von ihrem Einverständnis für die
Umstellung aus.
Ärgerlichdabei ist, dass Easybell genau damit geworben hat, und dann mit 17 Tagen Vorlauf kündigt. Dabei behauptet Easybell, nachdem ich darauf hingewiesen habe dass ich nicht einverstanden bin:

vielen Dank für Ihre Anfrage.
...

Bitte beachten Sie die Produktbeschreibung, Pkt.3, auf unserer
Internetseite http://easybell.de/html/Vorteile.56.0.html

und die AGB Pkt.2, denen Sie bei der Bestellung zugestimmt haben 

http://easybell.de/html/AGB.8.0.html
Mit freundlichen Grüßen


Ulrich Graul
easybell Kundenservice 


Die Produktbeschreibung weist deutlich darauf hin, dass keine „Heavy User“ erwünscht sind. Definiert ist jedoch nicht, was ein solcher ist. Die schwammige Grundlage von Easybell: „Über dem Durchschnitt.“ Wenn man allen Vielusern kündigt, kann man im nächsten Monat wieder Easybell Usern kündigen, denn dadurch sinkt natürlich der Durchschnitt. Prima Geschäftsmodell Easybell!
Etwas dreist ist es schon dann auf eine andere Produktbeschreibung zu verweisen finde ich – erst wirbt man mit „keine Kosten durch Vieltraffic“ und dann kündigt man Kunden.
Irgendwie bin ich froh mit Easybell nichts mehr zu tun zu haben – wer so schlecht kalkuliert, nichtmal Kunden vorwarnt, nicht definiert wie genau der Vertrag aussieht, und dann einfach kündigt ist in meinen Augen kein solider Laden.

FedEx: Fail

Geschrieben von everflux am März 7th, 2010

Ich hatte bereits vor einiger Zeit über meine Probleme auf den Webseiten von SpringSource berichtet. Offenbar handelt es sich bei dem Problem um ein Muster: Auch bei FedEx war es mir nicht möglich, die Seiten korrekt zu nutzen, weil ich das eingesetzte Tracking-Script (Omniture) geblockt habe. Weiterlesen »

PSD Bank: Fail!

Geschrieben von everflux am Januar 29th, 2010

Da hat man schon so ein grosses Fenster – und dann fehlt Windows.

SpringSource/Vmware: FAIL dank Google Analytics

Geschrieben von everflux am Januar 13th, 2010

Das habe ich bisher noch nie gesehen. Die gesamte Webseite an Google geopfert! Aber von vorne: SpringSource, der Hersteller des Spring Framework, bietet auf seiner Webseite Downloads und andere interaktive Elemente an.
Auf der Webseite kommt Google Analytics zum Einsatz, und natürlich auch JavaScript. Das frappierende: Ist JavaScript deaktiviert, oder Google Analytics geblockt, funktioniert die Webseite nicht mehr richtig. In der Tat hat damit SpringSource, die Firma die stets „loose coupling“ und „keine Abhängigkeiten“ als Verkaufsargumente nutzte eine Abhängigkeit zu Google eingeführt.

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