Geschrieben von everflux am Februar 1st, 2009
Nachdem ich mich mit der Sun Grid Enginge, Gridgain und JPPF beschäftigt hatte, habe ich mir auch einen Probeaccount bei network.com geholt. Hier bietet Sun Rechenzeit an, um Daten- oder CPU-itensive Aufgaben abzuwickeln. Als ich eben die Seite besuchte, um ein paar Screenshots zu machen, begrüßte mich diese „offline“ Meldung: Weiterlesen »
Geschrieben von everflux am Dezember 15th, 2008
GridGain 2.1 hat neben einer Menge neuer Features und Bugfixes nun auch ein eigenes Maven Repository bekommen (und die Abhängigkeiten wurden gemäß der normalen Namenskonvention benannt).
Das bedeutet, dass nun mittels Maven GridGain Projekte reproduzierbar gebaut werden können, und kein lokales Deployment der GridGain Artefakte mehr nötig ist. (Vor allem für den Einsatz von Continuous Integration Server und offsite Builds relevant)
Dazu wird einfach das GridGain Repository in der pom.xml angegeben, und eine Abhängigkeit auf GridGain definiert:
<dependency>
<groupId>org.gridgain</groupId>
<artifactId>gridgain</artifactId>
<version>2.1.0</version>
</dependency>
Und das GridGain Maven Repository:
<repositories>
<repository>
<id>gridgain</id>
<url>http://www.gridgainsystems.com/maven2/</url>
</repository>
</repositories>
Geschrieben von everflux am Dezember 4th, 2008
Wenn man dem Gridgain JIRA Issuetracker glauben darf, dann gibts einen Tag nach Nikolaus das Gridgain 2.1 release. In den Release notes finden sich dabei die gefixten Bugs, neuen Features – und auch Einblicke ins Marketing. So gibt es Tasks wie „Google ad Gridify Websphere„, die wohl über Google Adwords neue Kunden auf GridGain aufmerksam machen sollen.
Was ist interessant am neuen Release? Für mich bedeutet vor allem die Verfügbarkeit von GridGain über ein Maven Repository, dass es leichter wird, mit GridGain Projekte umzusetzen, die für ein breites Publikum leicht verfügbar und baubar sind.
Sicherlich ist auch die verbesserte Spring Integration von GridGain aufregend: Neben Annotation zum injekten von Spring Beans kann nun auch das gesamte GridGain von Spring konfiguriert und instantiiert werden.
Am meisten fasziniert mich die neue Classloader-Philosophie: Schon von Anfang an war ich von der GridGain Art begeistert: Einfach starten, und ein Programm kann im Grid laufen. Direkt aus Eclipse, Netbeans oder auch als Anwendung von der Kommandozeile, GridGain hat sich um alles transparent im Hintergrund gekümmert. Der einzige – mehr oder minder – Haken war, dass es einen Classloader pro „Task“ gab. Damit ist es schwer bis unmöglich, bestimmte Ressourcen zu teilen. Gerade „teure“ Ressourcen, oder umfangreichere Datenstrukturen können so einige Programmierkniffe erforderlich machen.
Mit GridGain 2.1 soll es zukünftig möglich sein, alles, was lokal als geteilte Ressourcen verfügbar ist, auch zwischen GridGain Tasks zu teilen – wohlgemerkt auch ohne zusätzliche Deployment-Schritte.
Wer neugierig geworden ist, sollte sich einfach einmal ein Stündchen mit GridGain beschäftigen. Auch auf Javalobby/Dzone findet sich ein Artikel zum GridGain 2.1 Preview. Zur Homepage von Gridgain gehts hier: http://www.gridgain.com/
Update: GridGain 2.1 ist jetzt verfügbar.
Geschrieben von everflux am August 23rd, 2008
Für ein Projekt kommt GridGain als Framework zur verteilten Berechnung zum Einsatz. Die Wahl viel auf Gridgain, da es frei verfügbar ist, dank 100% Java auf vielen Plattformen verfügbar ist und auch weil Dokumentation und der GridGain Community Support herausragend erschienen.
GridGain selber ist schnell eingerichtet, und auch der Einstieg ist aufregend einfach und mit schnellen Erfolgserlebnissen garniert. Besonders gefällt der P2P Classloader: Grid Knoten benötigen im Prinzip lediglich Gridgain – benötigte Klassen werden mittels Java Serialisierung (bzw. Jboss Serialization) verteilt, und erlauben so ein sehr dynamisches Deployment. (Vor allem interessant wenn es um Entwicklung und Testen geht!
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