Geschrieben von everflux am Juni 17th, 2009
Zurück von der JavaOne 2009 – und jetzt möchten alle wissen “wie war es”. “Anders als erwartet”. Die großen Ankündigungen fehlten mir dann doch etwas – vom Hocker gehauen haben mich diesmal mehr die Partys und socialising als die General Sessions.
Auch dem Pavillion habe ich dieses Jahr deutlich mehr Zeit als im letzten eingeräumt, und so eine Menge interessanter Gespräche geführt. Starkes Augenmerk habe ich auf Tipps und Erfahrungsberichte zum Thema User-Group-Building gerichtet, doch auch OpenSolaris und VirtualBox bekamen verdiente Aufmerksamkeit. Java selbst war in so fern weniger in meinem Fokus als das “drumherum”. Auch die Neuerungen die Sun für den “Sun certified Java Programmer plus” einführen möchte, konnte ich eingehend anschauen. Hierzu kann ich nur sagen: Klasse Idee, ich bin gespannt wie die Umsetzung wird.
Dass sich auch ein Talk der CommunityOne mit “Ubuntu in the clouds” beschäftigte, in dem Ubuntu One und die weitere Strategie von Canonical für Ubuntu und Cloudcomputing erörtert wurde fand ich sehr angenehm. Das zeigt, dass Sun sich hier wirklich offen gibt. (Hier könnte sich der OpenSolaris Produktmanager auch noch abgucken OpenSolaris security updates zur freien Verfügung zu stellen, und schon könnte OpenSolaris eine interessante Alternative zu Ubuntu auch für den tatsächlichen Einsatz werden.)
Schade, dass es Netbeans nicht zur JavaOne mit einem 6.7 Release geschafft hat – aber lieber einen RC als einen Flickenteppich.
Für alle an den Sessions interessierten: Die JavaOne 2009 Slides sind bei Sun online einsehbar, die aufgezeichneten Sessions folgen vermutlich in Kürze.
Wer Lust hat, beim die Münsteraner Java User Group beim Java Stammtisch zu besuchen sei hiermit herzlich dazu eingeladen.
Geschrieben von everflux am April 14th, 2009
Seit Java 1.4 gibt es das Paket java.util.logging, mit dessen Hilfe das Logging standardisiert wurde. Ich möchte an dieser Stelle jeder Wertung außen vor lassend einmal vorstellen, wie mithilfe der Java Logging API die Entwicklung in Netbeans und Eclipse (und anderen Entwicklungsumgebungen) erleichtert werden kann.
Insbesondere die Kombination von jUnit Tests und verschiedenen Logleveln bzw. Loghandlern kann das Leben eines Entwicklers drastisch vereinfachen und oft auch einen Debugger überflüssig machen. Weiterlesen »
Geschrieben von everflux am Februar 26th, 2009
Netbeans hat ein Collaboration Modul mit dem es möglich ist, innerhalb der Netbeans IDE mit anderen Usern zu chatten und zusammenzuarbeiten. Bisher wurde unter share.java.net auch ein Collaboration Server angeboten, doch der Dienst wird demnächst eingestellt. Die Alternative besteht darin, z.B. einen eigenen Openfire XMPP (Jabber) Server einzurichten, und diesen zu nutzen. Dazu gibt es auch hier eine Anleitung für einen Collaboration Server für Netbeans mit Openfire.
Openfire ist ja schnell eingerichtet, jedoch hatte ich das Problem, stets die Meldung zu bekommen: “object does not represent a valid jid” Weiterlesen »
Geschrieben von everflux am Februar 17th, 2009
“hsperfdata_*” so heißen bei mir einige Ordner, und was so böse aussieht muss natürlich erstmal analysiert werden. Der Verdacht, dass es sich um Objekte handelt, die durch Java angelegt wurden, liegt nahe. Doch was hat es mit dem hsperfdata auf sich? Und wie kann man die hsperfdata Ordner löschen? Weiterlesen »
Geschrieben von everflux am Februar 1st, 2009
Netbeans hat sexy Features, die sich manchmal etwas verstecken. (Zumindest wer lediglich Eclipse kennt, sollte unbedingt einen Blick auf Netbeans werfen, IntelliJ IDEA Nutzern muss ich wohl nichts erzählen…)
Ein häufiges Szenario bei der Arbeit mit (fremden) Quelltext ist, dass man diesen Überarbeitet, und Zeilen löscht. Stellt sich im Nachhinein raus, dass es vielleicht keine so gute Idee war, hilft in Eclipse die “Compare with local history” oder im Notfall ein SVN diff. Weiterlesen »
Geschrieben von everflux am Februar 1st, 2009
In Eclipse fand ich die “quick type hierachie” ein absolutes “Pflicht-Tool”, und habe es in Netbeans gesucht. Wie finde ich zu einem Interface alle implementierenden Klassen – ganz einfach: shift+alt+F12 öffenet in Netbeans die Hierarchie-Ansicht.
Nun muss noch der Filter (unten) angepaßt werden: Alt+b oder einfach den zweiten Filter anklicken. Mittels strg+shift+f12 öffnet man die “Members” Ansicht. Leider ist Netbeans hier bei weitem nicht so schnell wie Eclipse, so dass die Arbeit nicht ganz so flüssig abläuft. Netbeans 7 ist aber schon am Horizont…
Geschrieben von everflux am Dezember 29th, 2008
Frage: Wie kann ich in netbeans eine Datei mit Extension umbennen? (z.B. foo.inc nach foo.jsp)
Antwort: Wir verstehen dass dir das wichtig ist… derzeit bieten wir an, dass du Dateien ohne Änderung der Extension umbenennen kannst, oder die Datei außerhalb von Netbeans, z.B. über den Nautilus Explorer umbenennst.
Der zugehörige Netbeans Bug von 2002 ist Issue 27444. Besonders ärgerlich ist das, wenn es z.B. gilt viele Dateien umzubenennen, was bei *.php5 -> *.php ja mal vorkommt.
Und ich bin sicher nicht der einzige, der Netbeans so benutzen soll: http://forums.netbeans.org/topic6082.html
Geschrieben von everflux am November 20th, 2008
Die integrierte Entwicklungsumgebung Netbeans ist in Version 6.5 erschienen, einen kompletten Überblick über die Netbeans Features findet sich hier. Neben IntelliJ IDEA und Eclipse hat sich Netbeans zu einem sehr attraktiven, offenen und schnellen Produkt entwickelt, das nicht nur Java Entwicklern zu empfehlen ist.
Gerade die Unterstützung verschiedener Programmiersprachen, von JavaScript über PHP zu Python, Ruby und natürlich Java ist teilweise besser in Netbeans als in Eclipse gelöst. Zusätzliche Features lassen sich als Plugins nachinstallieren, und auch mit “der” (kommerziellen) IDE IntelliJ muss Netbeans den Vergleich keineswegs scheuen. In meinen Augen für Java Desktop Entwickler ist weiterhin der GUI Builder Matisse und als freies UML Tool zum Designen und Reverseengineering das UML Tool von Netbeans wirklich herausragend.
Geschrieben von everflux am November 7th, 2008
Wie man hier lesen kann, ist am 6. November der neue Glassfish v3 Application Server veröffentlicht worden.
Glassfish ist ein modularer Application Server, der inzwischen nicht nur die Java Plattform unterstützt. (PHP, (J)Ruby on Rails, Grails, … sind ebenfalls verfügbar.) Was macht Glassfish zu etwas besonderem?
Als Referenzimplementierung werden erste Features von JEE 6 (Java Enterprise Edition) in dem Glassfish v3 zu sehen sein. Ebenfalls mit an Bord ist OSGi Support, Comet, RESTful web Services. Dank Metro ist die Interoperabilität mit .net sichergestellt, Tooling für Netbeans und Eclipse steht dem Entwickler ebenfalls zur Seite.
Fazit: Glassfish hat das Potential durch die schlanke aber auch modular erweiterbare Struktur ein attraktive Plattform für verschiedenste Applikationen zu werden.
Einen guter Überblick über Glassfish und die neuen Glassfish Features findet man auch in den Sun Screencasts. (Wer noch garnicht mit Glassfish gearbeitet hat, findet einen guten Einstieg in diesem Screencast: Introducing Glassfish v3)
Geschrieben von everflux am Oktober 24th, 2008
Netbeans 6.5 kommt – der RC1 wurde gestern veröffentlicht. Schon seit geraumer Zeit arbeite ich gerne mit den nightly builds, die einen stabilen Eindruck machen. Was bringt Netbeans neues, und was hat Netbeans 6.5 auch für nicht-Java Entwickler zu bieten? Weiterlesen »
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