Ungeschickt angestellt ist es zwar, aber es ist möglich, Dateien in den Papierkorb zu befördern, die sich anschließend nicht löschen lassen.

Das Problem bei Ubuntu (bzw. dem Gnome Desktop) ist, dass eine Funktionalität wie bei anderen Betriebssystemen auch hergestellt werden soll: Versehentliches Löschen von Dateien und Ordnern soll die Chance bieten, dies rückgängig zu machen. Dazu werden Dateien unter Ubuntu nicht direkt gelöscht, sondern in den “Papierkorb” (engl. Trash) verschoben. Sind dabei schreibgeschützte Ordner kann dies dazu führen, dass man den Papierkorb unter Ubuntu nicht leeren kann.Dann spielt sich folgendes ab: Drückt man auf “Empty Trash” oder “Papierkorb leeren”, so läuft zwar der Fortschrittsbalken durch, jedoch sind die Dateien noch im Papierkorb. Der Papierkorb läßt sich also nicht leeren.

Abhilfe schafft dann der Weg “zu Fuß”: Kommandozeile aufmachen und eingeben

sudo rm -rf ~/.local/share/Trash

Das ist zwar grob – aber funktioniert. Danach sind alle Dateien aus dem Papierkorb gelöscht.

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